Hörstadt.Beratung
Unachtsamkeit und Versäumnisse vor allem in der Planung führen dazu, dass es sie tatsächlich gibt: Die Hörsäle und Auditorien, in denen niemand die Vortragenden versteht; die Veranstaltungssäle, in denen die Musik seltsam klingt und keine Stimmung aufkommen will; die Museen und Kunsthäuser, in denen die KunstvermittlerInnen und das Aufsichtspersonal in halligen Raumfluchten permanent überlaut zu den BesucherInnen sprechen müssen.
Hörstadt bietet Schulen, BauträgerInnen und anderen Institutionen eine gesamtheitliche akustische Beratung an – dort, wo gravierende akustische Probleme bestehen ebenso wie bei der Planung und Umsetzung von Bau- oder Einrichtungsvorhaben.
Dabei wird die akustische Umgebung innen wie außen als Gesamtheit begriffen. Hörstadt versteht den akustischen Raum als ebenso konstitutiven wie gestalt- und damit veränderbaren Lebensraum. Es gilt, Werkzeuge und Begriffe für seine Wahrnehmung zu finden und akustische Veränderungen vorstellbar zu machen.
Bei konkreten akustischen Problemstellungen und daraus folgenden internen Diskussionen hilft Hörstadt.Beratung die Meinungsbildung voranzutreiben und Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Hörstadt.Beratung ist ein mehrstufiges Verfahren mit insgesamt acht Stunden, das von der Bestandsaufnahme bis zur Vermittlung sanierender Maßnahmen reicht:
- Bestandsaufnahme der akustischen Situation
- Lokalaugenschein
- Vortrag und Diskussion zur Thematik
- Zusammenfassung der Erkenntnisse
- Vorschlag für ein weiteres Vorgehen (Anleitung zur Selbsthilfe, Kontakt zu sanierenden Organisationen und Übergabe-Besprechung)
Die Kosten für die beratende Begleitung von Bauvorhaben richten sich nach dem Aufwand.

