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Die Entstehung der Linzer Charta

Die Linzer Charta ist einerseits das Ergebnis der Entwicklungsarbeit eines von Hörstadt initiierten Kreises von Akustikern, Künstlern, Hörexperten und Klangarchitekten. Andererseits verdankt sie sich der Offenheit von Politik und Verwaltung in der Stadt Linz. In Gestalt etwa von Bürgermeister, Planungsstadtrat und Kulturreferent geht Linz daran, sich auch als akustische Struktur und hörbaren Lebensraum zu begreifen. Die Linzer Charta soll Kompass auf dem Weg zur vorerst utopischen akustischen Musterstadt Europas sein. In ihr sind verbindlich Ziele und Werte für die Gestaltung und Weiterentwicklung von Linz in akustischem Sinne festgeschrieben.

Am 22. Jänner 2009 hat der Gemeinderat der Stadt Linz in seiner ersten Sitzung im Kulturhauptstadtjahr die vom Stadtsenat eingebrachte und von Bürgermeister Franz Dobusch vorgestellte Linzer Charta zur Stadtentwicklung und Stadtgestaltung in akustischem Sinne einstimmig beschlossen. Damit ist Linz nun die weltweit wohl erste Stadt mit Leitlinien für ihre akustische Entwicklung.

„Mit der Linzer Charta betritt die Stadt Linz einmal mehr Neuland“, kommentierte Bürgermeister Franz Dobusch den Beschluss des Stadtparlaments. „Wie die legendäre erste Linzer Klangwolke und die erste Ausgabe der Ars Electronica hat die Charta das Zeug dazu, Grundstein für eine langfristige Entwicklung unserer Stadt zu sein – eine Entwicklung in Richtung einer akustischen Modellstadt Europas. Jede andere Stadt ist eingeladen, der Linzer Charta beizutreten"

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